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Volksweisheit für alle Altersgruppen „Lachen ist gesund“

Bericht aus der DRK Zeitung

 

Erfolgreiche Lachyoga- Schnupperstunde im DRK Seniorenzentum Vorsfelde

 

Im Rahmen der Motto-Woche im DRK Seniorenzentrum Vorsfelde-wurde eine Schnupperstunde „Lachyoga für Senioren“ angeboten.

Welche persönlichen Vorteile bietet Lachyoga ?

Lachyoga ist eine geeignete Übungsform mit mehrfachem Nutzen – unter anderem auch für die Gesundheit älterer Menschen.

Die Übungseinheiten fördern die körperliche Gesundheit und unterstützen die psychische Gesundheit. Das gemeinsame Lachen verbindet- und verbessert das gesellschaftliche Miteinander.

 

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Lachyoga?

Lachyoga –ist ein einzigartiges Training, das Lachen ohne Grund mit Atemtechniken des Yoga kombiniert.

Lachyoga wurde 1995 von dem indischen Allgemeinmediziner Dr. Madam Kataria entwickelt.

Sein Lachyogakonzept basiert auf der wissenschaftlichen Grundlage, dass der Körper nicht zwischen einem willentlich gespieltem und einem echten Lachen unterscheiden kann.

Beides hat für den Körper jedoch den gleichen physiologischen und psychologischen Nutzen.

 

 

Gesundheitliche Aspekte des Lachen basierend auf wissenschaftlichen Studien:

Erleichterung bei Schmerzen und Verspannungen

Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens

Versorgung des Körpers und des Blutes mit mehr Sauerstoff??

Lachen baut Stress ab

Lachen setzt Glückshormone – Endorphine frei

Stärkung des Immunsystems

Lachen verbindet- sozialer Klebstoff

Lachen ohne Grund ist leicht zu erlernen.

Weitere Informationen www. humorlotse.de

 

Ablauf der Lachyogastunde

Leichte Aufwärmübungen in Form von rhythmischen Klatschen und Sprechen sollen Hemmungen abbauen. Ziel ist es – ein Gefühl für kindlich-spielerische Verhaltensweisen zu entwickeln.

Es folgen Lachübungen in denen auf spielerische Art und Weise Rollenspielelemente und Visualisierungsübungen einfließen.

Diese Übungseinheiten führen aufgrund der Blickkontakte und der Gruppendynamik zu einem verlängerten, herzhaften Lachen.

Lachübungen wechseln sich mit Atemübungen ab.

Das Lachyogatraining ist daher eine Mischung tiefer Yogaatmung, Stretching, stimulierten Lachübungen und kindlicher Verspieltheit

Auch die anfängliche, zurückhaltende Skepsis von einigen Teilnehmern wurde mit herzhaftem Lachen überwunden.

Alle Teilnehmer absolvierten  die Übungen motiviert und mit sichtlichem Spaß.

Weitere Kursangebote zu den Themen:

Lachyoga, Humor, Entspannungs- und Kommunikationstraining

empfiehlt die Humorlotsin

Insa Grünwald

www.humorlotse.de

„Lachen macht glücklich und gesund“

https://www.ostfalia.de/cms/de/huk/kommunikation/presse/pressemitteilungen-2018/podiumsdiskussion-glueck/

Volles Haus bei der dritten Podiumsdiskussion zum Thema „Glück“ an der Ostfalia

Was zeichnet ein glückliches Leben aus? Welche Bedeutung hat Glück für meine persönliche Lebensplanung? Darüber diskutierten Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachgebebieten bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Glück an der Ostfalia Hochschule in Wolfsburg. Die gemeinsame Veranstaltung der Ostfalia und der Volkshochschule Wolfsburg lockte am Donnerstag rund 150 interessierte Wolfsburgerinnen und Wolfsburger auf den Campus.

„Mit der Podiumsdiskussion möchten wir Menschen inspirieren, ihr Leben aktiv zu gestalten. Denn glücklich zu sein ist auch eine Entscheidung“, erklärte Professor Mike Hoffmeister, der an der Ostfalia International Management lehrt und den Abend gemeinsam mit Frank Harmeling, ebenfalls Lehrbeauftragter an der Ostfalia, moderierte. „Die Wissenschaft geht davon aus, dass das persönliche Glücksniveau zu etwa 40 Prozent genetisch verankert ist. Das heißt aber auch, dass wir zu 50 bis 60 Prozent Einfluss auf unser eigenes Glücksgefühl haben.“

Podiumsdiskussion Glücks-Experten
Diskutierten gemeinsam über das Thema Glück: (V.l.n.r.)  Tobias Rahm, Prof. Mike Hoffmeister, Insa Grünwald, Frank Harmeling und Henrike Richter.

Für die Diskussionsrunde waren drei „Glücksexperten“ eingeladen. Insa Grünwald ist Kommunikations- und Entspannungs-Trainerin und vermittelt anderen, wie Humor und Lachen die Gesundheit fördern können. Sie ist überzeugt: „Humor ist eine unterschätzte, wertvolle Ressource, das zeigen auch wissenschaftliche Studien.“ Jeder sei seines Glückes Schmied, so Grünewald, aber viele scheiterten bei der Umsetzung.

Auch Henrike Richter, Diplompsychologin und systemischer Coach an der Hochschule, betonte dieses engagierte Handeln – also sein Glück selbst in die Hand zu nehmen. Sie stellte deshalb auch die Widerstandskraft des Menschen beim Thema Glück heraus: „Die innere Stärke und Flexibilität im Umgang mit Krisen entwickelt sich über die Lebensphasen“, sagte Richter in der Diskussion. Komplettiert wurde die Expertenrunde durch den Diplompsychologen Tobias Rahm vom Institut für Pädagogische Psychologie der Technischen Universität Braunschweig.  Er stellte sein Forschungsprojekt „Entwicklung und Evaluation eines Trainings zur Erhöhung des subjektiven Wohlbefindens für Lehrkräfte“ vor. Seine Studie bestätigt, dass Glück auch lernbar ist. Zudem sei das faire soziale Vergleichen für das subjektive Wohlbefinden von großer Bedeutung.

Podiumsdiskussion Glück Lachyoga
Und jetzt bitte lachen: Dass Lachyoga gücklich macht, probierten die Gäste gleich selbst aus.

Mit einer Präsentation über „Glück in Indien“ beteiligten sich auch die beiden indischen Master-Studierenden Swanand Tanksale und Kush Soni an der Veranstaltung. In einem interkulturellen Workshop hatten sie im Vorfeld die unterschiedlichen Glücksfaktoren der deutschen und indischen Kultur herausgearbeitet. „Das Thema Familie und Spiritualität hat einen wesentlich höheren Stellenwert in unserer Kultur“, sagte Tanksale.

Die Podiumsdiskussion zum Thema Glück fand bereits zum dritten Mal statt. Susann Köhler, kommissarische Leitung der Volkshochschule Wolfsburg, freute sich über die zahlreichen Gäste und ergänzte: „Mit jeder Glücks-Veranstaltung erreichen wir mehr Menschen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Die Zuhörerinnen und Zuhörer nehmen sich nicht nur die Zeit für die Betrachtung ihres persönlichen Glücks, sondern sie wagen auch den Blick über den Tellerrand.“

Anstelle einer Teilnahmegebühr wurde zu Spenden für das Patenschaftsprojekt „Kleine Angehörige“ des Kinder- und Jugendschutz Wolfsburg e.V. aufgerufen.

Der Termin für die vierte Glück-Podiumsdiskussion steht auch schon fest: Donnerstag, der 28. März 2019.

29.10.2019 / Hoffmeister/Sp
Fotos: Ostfalia

 

Landfrauen Vorsfelde lernen viel übers Lachen

Artikel: Landfrauen Vorsfelde lernen viel übers Lachen

 

VORSFELDE. Humorlotsin Insa Grünwald war zu Gast bei den Landfrauen in Vorsfelde. Sie verriet unter anderem den Unterschied zwischen Humor und Lachen.

18.10.2018 – Wolfsburger Nachrichten (BZV Medienhaus GmbH)

Foto: Helge Landmann / regios24

 

„Nichts in der Welt wirkt so ansteckend wie Lachen und gute Laune.“ Dieser Spruch lag auf zahlreichen herbstlich dekorierten Tischen im Schützenhaus Vorsfelde. Und dass diese Worte auch den Tatsachen entsprechen, vermittelte Humorlotsin Insa Grünwald den Frauen der Mittwochgruppe des Landfrauenvereins Vorsfelde und Umgebung. Bereits Schwester Teresa hatte den Landfrauen in der vergangenen Woche über Lachen als beste Medizin erzählt. Das wurde jetzt wiederum humorvoll und mit aktiver Untermalung den über 50 Frauen näher gebracht. „Lassen Sie auch ein Quäntchen Humor in ihr Leben.“

Und: „Lachen verbindet, steckt an. Es dient auch als Überlaufventil“, riet Grünwald. Sie verdeutlichte den Unterschied zwischen Humor und Lachen. Humor sei eine Lebenseinstellung, werde in Sprache ausgedrückt und gebe Gelassenheit in bestimmten Situationen. Lachen dagegen erfolge spontan durch einen bestimmten Auslöser. „Strukturierte Menschen sind meist nicht humorvoll.

Die Kreativität wird jedoch durch Humor gefördert“, verriet die Gesundheits- und Krankenpflegerin aus Königslutter. Beim Lachen werden 300 Muskeln bewegt, die Atmung wird verbessert, und der Körper erhält eine Sauerstoffdusche. Und wenn man bedenkt, dass ein Kind durchschnittlich täglich 400 Mal lacht und ein Erwachsener nur 20 Mal, möchte manch einer doch gern wieder Kind sein.

Was bewirkt das Lachen noch? „Es gibt mehr Falten im Gesicht“, antwortete eine Zuhörerin, und viele lachten. Übrigens, beim „echten Lachen“ leuchten die Augen. Einen kleinen Ausflug zum Lachyoga unternahm die Referentin und zeigte den Frauen mehrere Übungen.

Zum Beispiel: Klatschen im Zweier- und Dreiertakt mit den Händen und den Lauten „Ha ha, ho ho ho.“ Oder sie riet auch bei Feiern zum Mix eines Lachcocktails und endete mit den Worten: „Ein Lächeln kostet nichts.“ Ute Appel, die Sprecherin der Mittwochgruppe, bedankte sich im Namen der Frauen in Vorsfelde: „Es war interessant, und wir haben Spaß gehabt.“ 

 

Senioren erkunden die Stadt

Artikel: Senioren erkunden die Stadt

HATTORF Die Plantage bietet den dritten „Urlaub ohne Koffer“. 02.07.2018 – Wolfsburger Nachrichten – BVZ Medienhaus GmbH 

Zum dritten Mal genossen 23 Senioren im Mehrgenerationenhaus Plantage ein ausgefülltes Drei-Tage-Programm. Seniorenbeauftragte Ilse Niemeyer vom Verein Raum zum Wachsen bot laut einer Mitteilung mit ehrenamtlichem Küchenteam und Betreuern ein interessantes Programm mit vielen Informationen für Ältere an – aber auch Zeit für Gespräche, Spiele und gemeinsames Singen. Nur durch die Unterstützung der Margarete-Schnellecke-Stiftung konnte dieses Programm angeboten werden.

Mit einem Überblick, aber auch Details zu den Pflegegraden nach Pflegestärkungsgesetz II bot Gerda Kamphaus vom Senioren- und Pflegestützpunkt der Stadt den Zuhörern ihre Hilfe an.

Bei Ausflügen, etwa zur Taufkapelle in Ehmen, erläuterte Pastor Keitel engagiert die Entstehung, Bedeutung und Nutzung auch des dazugehörigen Kolumbariums. Im Seniorenzentrum Bertha von Suttner im Kerksiek informierte Leiter Torsten Juch über das Konzept, die Aufnahmebedingungen und beantwortete viele Fragen. In Detmerode referierte Karolin Makkus von der Bettina-Harms-GmbH über das Projekt Neue Burg, über Partner, Netzwerk und Angebote sowie Nachbarschafstreff. Die „Macht der Gedanken“ machte Gudrun Leinweber in Analysen bewusst.

Ein Workshop mit Humorlotsin Insa Grünwald zum Thema Lachen und Humor als Lebenselixier mit gezielten Übungen ließ die Teilnehmer abschließend selbst die Erkenntnisse gewinnen, dass eine Lebenseinstellung mit Humor und Lachen neue Sinneseindrücke entstehen lässt und somit mehr Lebensfreude bereitet. Als Älteste mit 96 Jahren bestätigte Liesa Döring diese Erkenntnis. 

Erzählcafé mit Humorcoach Insa Grünwald

Erzählcafé mit Humorcoach Insa GrünwaldAm vorigen Mittwoch fand wieder das beliebte Erzählcafé in der Erwachsenenbibliothek statt.

Bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Atmosphäre haben sich viele eingefunden, um zum Thema Humor einiges zu erzählen und humoristische Texte vorzutragen.

Dazu war auch Frau Insa Grünwald eingeladen. Sie ist Humorcoach und hat den Interessierten verschiedenes vorgetragen und die Arten des Humors aufgezeigt.

Eins stand jedenfalls fest, Humor kann vieles sein: eine Aufmunterung oder auch Medizin für die Seele.

 

 

 

 

Erzählcafé mit Humorcoach Insa Grünwald

Lachyoga-Übungen beim Senioren-Sporttag

lachyogaWOLFSBURG. Beim Senioren-Sporttag im Föhrenkrug am Samstag gab es viel zu lachen.
Der Grund: Referentin Insa Grünwald aus Königslutter zeigte der Gruppe Lachyoga, Übungen.

Mit dabei waren die 91-jährige Ursula Biek und Katharina Ollmann, die mit 96 Jahren die älteste Teilnehmerin war. Beide hatten viel Spaß. „Wir wollen weiterhin fit bleiben“, erklärten sie.

Deshalb sind sie Stammgäste beim Seniorensporttag, der im Rahmen der Seniorenwoche stattfand. Auch Lotte Kaltbeitzer nutzt das Angebot gern und oft:

„Hier lerne ich immer etwas Neues kennen“, so die 76-Jährige. Es war bereits die fünfte Auflage des Sporttages, mittlerweile hat sich eine feste Gruppe gebildet, erklärt Ilse Niemeyer, Beauftragte für Senorensport.

Immer wieder gibt es andere Angebote wie yoga, Gedächtnistraining, Becken-Boden-Gymnastik, Qigong.
Am Samstag war nun Lachyoga dran. „Wir lachen heute viel zu selten. Kinder machen das noch 400mal am Tag,
Erwachsene kommen vielleichtnoch auf 15mal“, erklärt Insa Grünwald, die sich selbst als „Humorlotse“ bezeichnet.

Um die Zahl zu steigern, zeigte sie den Senioren spezielle Atemübungen,
„Das Lachen auf Befehl“ meinte Detlef Conradt, Ortsbürgermeister Stadtmitte, schmunzelnd.

Er hat selbst mal Lachyoga gemacht und schätzt die dort gelerntenÜbungen. „Die sind gut für die Stimmbildung.“

Robuster durch Humor -Senioren lachen sich fit

seniorensporttag201606040004Stadtmitte  Der Stadtsportbund lud zum Aktionstag in den Föhrenkrug ein.

„Lachen ist die beste Medizin“. Das sagt sich so leicht hin, ist im Alltag aber manchmal nur scher umzusetzen. Darum hatte der Stadtsportbund am Samstag Seniorinnen und Senioren zu seinem 5. Seniorensporttag in den Föhrenkrug eingeladen.

Hier begrüßte Ursula Sandvoß, Vorsitzende des Stadtsportbundes, als Referentin die Humorlotsin Insa Grünwald. Sie konfrontierte die Anwesenden mit der Frage, wie man „mit Humor das Immunsystem stärken und Stresshormone abbauen“ kann. Die Expertin begleitete die Seniorinnen und Senioren mit ganzheitlichen Übungen für Geist und Körper durch den Tag.

Für die Organisation war die Seniorenbeauftragte beim Stadtsportbund Ilse Niemeyer zuständig.

Man solle nicht mit einem schweren Kopf den Tag beginnen, riet die Referentin. So helfe Yoga dabei „sich zu entspannen“. Man könne sich das Lachen auch wieder antrainieren“. Lachen sei auch das beste Schönheitsmittel und „die älteste Stressbewältigung“. Als hauptberufliche Krankenschwester könne sie bezeugen, wie „Humor und ein Lachen auch in kritischen Situationen hilfreich sein können“. So machte sie die Teilnehmer mit Hintergrundwissen und neuesten Informationen aus der Lachforschung bis hin zu Anregungen für den Alltag vertraut. Bezeichnend war, dass bereits bei ihrem Einführungsvortrag viel gelacht wurde.

Ausgewählte Übungen sollten dann dabei helfen, wie man die Theorie in praktische Situationen einbauen kann. Wie kann ich zum Beispiel einer Beschwerde so begegnen, dass die Spannung herausgenommen wird, war eine Aufgabe. Mimik und Pantomime und das richtige Wort sind zielführend. Es komme auch darauf an, „den eigenen Humorstil zu entwickeln, wobei man die Balance zwischen Humor und Ernsthaftigkeit beachten muss“.

Beim gemeinsamen Mittagessen und Kaffeetrinken konnten die Teilnehmer dann eigene Erfahrungen austauschen. Dass man für all das nicht zu alt sein muss, unterstrichen Katharina Ollmann und Ursula Biek, die mit 95, beziehungsweise 91 Jahren noch mit Freude an den Übungen teilnahmen.

Braunschweiger Zeitung, 04.06.2016 15:02:11 Uhr

Offener Frauentreff: Die heilende Kraft des Lachens

Gemeindebote, Sep. 2015

Zum offenen Frauentreff am 21.02.2015 hatten sich 28 gut gelaunte Frauen im Gemeindesaal eingefunden. Es erwartete sie ein kurzweiliger Vortrag der „Humorlotsin“ Insa Grünwald. Diese informierte leidenschaftlich über die positive Wirkung einer humorvollen Lebenseinstellung. Lachen – natürlich mit und nicht über andere – fördere die körperliche und seelische Gesundheit. Schwere Dinge des Lebens könnten erträglicher werden. Ebenso wurde das Lächeln als wirkungsvolles und kostenloses Schönheitsmittel gepriesen.Insa_Grünwald_kirche
Frau Grünwald bezog die anwesenden Frauen aktiv in ihre Ausführungen mit ein. Sie präsentierte lustige Alltagsobjekte und leitete leichte Übungen an, wie zum Beispiel das bewusste Lächeln zur Vermeidung von schlechter Laune.

Weitere praktische Tipps rundeten den Vortrag ab:
· sich aktiv in Situationen begeben, die zum Lachen anregen,
· regelmäßige Tagesrückschau: Wer oder was hat uns zum Lachen gebracht?
· witzige Dinge sammeln, „fröhliche“ Kleidung anziehen
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Humorlotsin Insa Grünwald zeigt, wie man trotzdem lacht

Für die Krankenschwester Insa Grünwald ist Lachen unverzichtbar.

Von Sebahat Arifi, WN 24. März 2014

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Heute ist Montag. Das Wochenendewar wieder viel zu kurz, und Sie haben keine Lust, in die Arbeitswoche zu starten?

Nehmen Sie es mit Humor, würde Insa Grünwald jetzt sagen.Die Königslutteranerin ist Humorlotsin und hat es sich zur Aufgabe gemacht,mehr Heiterkeit, Witzund Spaß in das Leben der Menschen zu bringen.

Aber nicht mit Zwang, sondern leicht und locker. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit. Humor ist eine Lebenseinstellung,und jeder entscheidet für sich, wie er durchsLeben gehen will – warum nicht mit einem Lachen?“, möchte sie wissen.Für sich entdeckt hat die Krankenschwester das Thema bei ihrer Arbeit im Klinikum Wolfsburg.Schon immer sei sie locker an ihre zum Teil schwer erkrankten Patienten herangetreten.Das habe so manche Barriere überwunden.Entscheidend war aber ein Moment vor zwei Jahren.Da sei sie an Rosenmontag mit Hexennase zum Dienst erschienen.

Sowohl Kollegen als auch Patienten hätten im ersten Moment erstaunt oder gar erschrocken geschaut, aber dann angefangen zu lachen.

Und obwohl an diesem Tag viel zu tun gewesen sei, sei er locker vorbeigegangen. Als ihr eineSchülerin dann auch noch erzählte, dass sie im Unterricht das Thema Humor in der Pflege behandelt hätten, war Insa Grünwalds Interesse geweckt, und sie begann Literatur zum Thema zu wälzen. Die Idee, sich als Humorlotsin ein zweites Standbein aufzubauen, war geboren.

Dem Lachen misst die 50-Jährige große Bedeutung zu: „Es ist sozialer Klebstoff, baut Stress ab und bewirkt bei Kranken, dass sie weniger Schmerzen empfinden.“ Dabei sei ihr durchaus bewusst, dass sie nicht jeden knacken kann. „Manche Menschen haben so viele

insa_gruenwald

Insa Grünwald ist Humorlotsin. Sie will Menschen helfen, ihren Humor wieder zu entdecken, um so den Alltag, das Berufsleben oder Schicksalsschläge besser meistern zu können.

Schicksalsschläge erlitten, dass sie nichts anderes mehr sehen als das Leid“, macht sie deutlich. Deshalb sei es jedes Mal ein vorsichtiges Herantasten und Beobachten– kann dieser Mensch Humor vertragen? Einfach irgendwo reinzuplatzen und einen Witz zu erzählen, wäre nur grob. „Ich bin da ganz intuitiv, es ist schwierig zu erklären. Wichtig ist, achtsam zu sein. Und: Man darf sich nicht davor scheuen, sich selbst zum Horst zu machen“, lacht sie. Tabus kennt Insa Grünwald nicht.Außer, sich über Dritte lustig zu machen. Das sei nur verletzend. Ein Tabu bricht sie, indem sie Humor bewusst mit Palliativarbeit verbindet, zum Beispiel beim Marienstift in Braunschweig.

„Den Tod verdrängen wir. Und Lachen in diesen Zusammenhang zu bringen geht für viele gar nicht. Dabei kann es eine gute Variante sein, dass ansonsten verschlossene Patienten sich öffnen und über

belastende Dinge erzählen“, erläutert sie.

Insa Grünwalds Wunsch wäre es, irgendwann einmal Humorlotsen für den Palliativbereichauszubilden. Bis dahin bildet sie sich selbst immer weiter fort und gibt Seminare nicht nur für Kranke. Darin vermittelt sie ihre Idee von Humor, wie man ihn in das eigene Leben einbinden kann, etwa mit Aspekten aus dem Lachyoga.

Auch das zunächst Künstliche führe zum Wohlbefinden. Zum Beispiel mit dieser Übung: „Bei schlechter Laune einen Bleistift ein paar Minuten lang zwischen die Zähne klemmen und dabei die Mundwinkel nach oben ziehen, danach geht es besser.“ Also: Wenn der Montag Sie nervt, dann probieren Sie es doch mal aus.