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Erzählcafé mit Humorcoach Insa Grünwald

Erzählcafé mit Humorcoach Insa GrünwaldAm vorigen Mittwoch fand wieder das beliebte Erzählcafé in der Erwachsenenbibliothek statt.

Bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Atmosphäre haben sich viele eingefunden, um zum Thema Humor einiges zu erzählen und humoristische Texte vorzutragen.

Dazu war auch Frau Insa Grünwald eingeladen. Sie ist Humorcoach und hat den Interessierten verschiedenes vorgetragen und die Arten des Humors aufgezeigt.

Eins stand jedenfalls fest, Humor kann vieles sein: eine Aufmunterung oder auch Medizin für die Seele.

 

 

 

 

Erzählcafé mit Humorcoach Insa Grünwald

Lachyoga-Übungen beim Senioren-Sporttag

lachyogaWOLFSBURG. Beim Senioren-Sporttag im Föhrenkrug am Samstag gab es viel zu lachen.
Der Grund: Referentin Insa Grünwald aus Königslutter zeigte der Gruppe Lachyoga, Übungen.

Mit dabei waren die 91-jährige Ursula Biek und Katharina Ollmann, die mit 96 Jahren die älteste Teilnehmerin war. Beide hatten viel Spaß. „Wir wollen weiterhin fit bleiben“, erklärten sie.

Deshalb sind sie Stammgäste beim Seniorensporttag, der im Rahmen der Seniorenwoche stattfand. Auch Lotte Kaltbeitzer nutzt das Angebot gern und oft:

„Hier lerne ich immer etwas Neues kennen“, so die 76-Jährige. Es war bereits die fünfte Auflage des Sporttages, mittlerweile hat sich eine feste Gruppe gebildet, erklärt Ilse Niemeyer, Beauftragte für Senorensport.

Immer wieder gibt es andere Angebote wie yoga, Gedächtnistraining, Becken-Boden-Gymnastik, Qigong.
Am Samstag war nun Lachyoga dran. „Wir lachen heute viel zu selten. Kinder machen das noch 400mal am Tag,
Erwachsene kommen vielleichtnoch auf 15mal“, erklärt Insa Grünwald, die sich selbst als „Humorlotse“ bezeichnet.

Um die Zahl zu steigern, zeigte sie den Senioren spezielle Atemübungen,
„Das Lachen auf Befehl“ meinte Detlef Conradt, Ortsbürgermeister Stadtmitte, schmunzelnd.

Er hat selbst mal Lachyoga gemacht und schätzt die dort gelerntenÜbungen. „Die sind gut für die Stimmbildung.“

Robuster durch Humor -Senioren lachen sich fit

seniorensporttag201606040004Stadtmitte  Der Stadtsportbund lud zum Aktionstag in den Föhrenkrug ein.

„Lachen ist die beste Medizin“. Das sagt sich so leicht hin, ist im Alltag aber manchmal nur scher umzusetzen. Darum hatte der Stadtsportbund am Samstag Seniorinnen und Senioren zu seinem 5. Seniorensporttag in den Föhrenkrug eingeladen.

Hier begrüßte Ursula Sandvoß, Vorsitzende des Stadtsportbundes, als Referentin die Humorlotsin Insa Grünwald. Sie konfrontierte die Anwesenden mit der Frage, wie man „mit Humor das Immunsystem stärken und Stresshormone abbauen“ kann. Die Expertin begleitete die Seniorinnen und Senioren mit ganzheitlichen Übungen für Geist und Körper durch den Tag.

Für die Organisation war die Seniorenbeauftragte beim Stadtsportbund Ilse Niemeyer zuständig.

Man solle nicht mit einem schweren Kopf den Tag beginnen, riet die Referentin. So helfe Yoga dabei „sich zu entspannen“. Man könne sich das Lachen auch wieder antrainieren“. Lachen sei auch das beste Schönheitsmittel und „die älteste Stressbewältigung“. Als hauptberufliche Krankenschwester könne sie bezeugen, wie „Humor und ein Lachen auch in kritischen Situationen hilfreich sein können“. So machte sie die Teilnehmer mit Hintergrundwissen und neuesten Informationen aus der Lachforschung bis hin zu Anregungen für den Alltag vertraut. Bezeichnend war, dass bereits bei ihrem Einführungsvortrag viel gelacht wurde.

Ausgewählte Übungen sollten dann dabei helfen, wie man die Theorie in praktische Situationen einbauen kann. Wie kann ich zum Beispiel einer Beschwerde so begegnen, dass die Spannung herausgenommen wird, war eine Aufgabe. Mimik und Pantomime und das richtige Wort sind zielführend. Es komme auch darauf an, „den eigenen Humorstil zu entwickeln, wobei man die Balance zwischen Humor und Ernsthaftigkeit beachten muss“.

Beim gemeinsamen Mittagessen und Kaffeetrinken konnten die Teilnehmer dann eigene Erfahrungen austauschen. Dass man für all das nicht zu alt sein muss, unterstrichen Katharina Ollmann und Ursula Biek, die mit 95, beziehungsweise 91 Jahren noch mit Freude an den Übungen teilnahmen.

Braunschweiger Zeitung, 04.06.2016 15:02:11 Uhr

Offener Frauentreff: Die heilende Kraft des Lachens

Gemeindebote, Sep. 2015

Zum offenen Frauentreff am 21.02.2015 hatten sich 28 gut gelaunte Frauen im Gemeindesaal eingefunden. Es erwartete sie ein kurzweiliger Vortrag der „Humorlotsin“ Insa Grünwald. Diese informierte leidenschaftlich über die positive Wirkung einer humorvollen Lebenseinstellung. Lachen – natürlich mit und nicht über andere – fördere die körperliche und seelische Gesundheit. Schwere Dinge des Lebens könnten erträglicher werden. Ebenso wurde das Lächeln als wirkungsvolles und kostenloses Schönheitsmittel gepriesen.Insa_Grünwald_kirche
Frau Grünwald bezog die anwesenden Frauen aktiv in ihre Ausführungen mit ein. Sie präsentierte lustige Alltagsobjekte und leitete leichte Übungen an, wie zum Beispiel das bewusste Lächeln zur Vermeidung von schlechter Laune.

Weitere praktische Tipps rundeten den Vortrag ab:
· sich aktiv in Situationen begeben, die zum Lachen anregen,
· regelmäßige Tagesrückschau: Wer oder was hat uns zum Lachen gebracht?
· witzige Dinge sammeln, „fröhliche“ Kleidung anziehen
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Humorlotsin Insa Grünwald zeigt, wie man trotzdem lacht

Für die Krankenschwester Insa Grünwald ist Lachen unverzichtbar.

Von Sebahat Arifi, WN 24. März 2014

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Heute ist Montag. Das Wochenendewar wieder viel zu kurz, und Sie haben keine Lust, in die Arbeitswoche zu starten?

Nehmen Sie es mit Humor, würde Insa Grünwald jetzt sagen.Die Königslutteranerin ist Humorlotsin und hat es sich zur Aufgabe gemacht,mehr Heiterkeit, Witzund Spaß in das Leben der Menschen zu bringen.

Aber nicht mit Zwang, sondern leicht und locker. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit. Humor ist eine Lebenseinstellung,und jeder entscheidet für sich, wie er durchsLeben gehen will – warum nicht mit einem Lachen?“, möchte sie wissen.Für sich entdeckt hat die Krankenschwester das Thema bei ihrer Arbeit im Klinikum Wolfsburg.Schon immer sei sie locker an ihre zum Teil schwer erkrankten Patienten herangetreten.Das habe so manche Barriere überwunden.Entscheidend war aber ein Moment vor zwei Jahren.Da sei sie an Rosenmontag mit Hexennase zum Dienst erschienen.

Sowohl Kollegen als auch Patienten hätten im ersten Moment erstaunt oder gar erschrocken geschaut, aber dann angefangen zu lachen.

Und obwohl an diesem Tag viel zu tun gewesen sei, sei er locker vorbeigegangen. Als ihr eineSchülerin dann auch noch erzählte, dass sie im Unterricht das Thema Humor in der Pflege behandelt hätten, war Insa Grünwalds Interesse geweckt, und sie begann Literatur zum Thema zu wälzen. Die Idee, sich als Humorlotsin ein zweites Standbein aufzubauen, war geboren.

Dem Lachen misst die 50-Jährige große Bedeutung zu: „Es ist sozialer Klebstoff, baut Stress ab und bewirkt bei Kranken, dass sie weniger Schmerzen empfinden.“ Dabei sei ihr durchaus bewusst, dass sie nicht jeden knacken kann. „Manche Menschen haben so viele

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Insa Grünwald ist Humorlotsin. Sie will Menschen helfen, ihren Humor wieder zu entdecken, um so den Alltag, das Berufsleben oder Schicksalsschläge besser meistern zu können.

Schicksalsschläge erlitten, dass sie nichts anderes mehr sehen als das Leid“, macht sie deutlich. Deshalb sei es jedes Mal ein vorsichtiges Herantasten und Beobachten– kann dieser Mensch Humor vertragen? Einfach irgendwo reinzuplatzen und einen Witz zu erzählen, wäre nur grob. „Ich bin da ganz intuitiv, es ist schwierig zu erklären. Wichtig ist, achtsam zu sein. Und: Man darf sich nicht davor scheuen, sich selbst zum Horst zu machen“, lacht sie. Tabus kennt Insa Grünwald nicht.Außer, sich über Dritte lustig zu machen. Das sei nur verletzend. Ein Tabu bricht sie, indem sie Humor bewusst mit Palliativarbeit verbindet, zum Beispiel beim Marienstift in Braunschweig.

„Den Tod verdrängen wir. Und Lachen in diesen Zusammenhang zu bringen geht für viele gar nicht. Dabei kann es eine gute Variante sein, dass ansonsten verschlossene Patienten sich öffnen und über

belastende Dinge erzählen“, erläutert sie.

Insa Grünwalds Wunsch wäre es, irgendwann einmal Humorlotsen für den Palliativbereichauszubilden. Bis dahin bildet sie sich selbst immer weiter fort und gibt Seminare nicht nur für Kranke. Darin vermittelt sie ihre Idee von Humor, wie man ihn in das eigene Leben einbinden kann, etwa mit Aspekten aus dem Lachyoga.

Auch das zunächst Künstliche führe zum Wohlbefinden. Zum Beispiel mit dieser Übung: „Bei schlechter Laune einen Bleistift ein paar Minuten lang zwischen die Zähne klemmen und dabei die Mundwinkel nach oben ziehen, danach geht es besser.“ Also: Wenn der Montag Sie nervt, dann probieren Sie es doch mal aus.